Data Bases
Custom Term Papers
Free Term Papers
Free Research Papers
Free Essays
Free Book Reports
Plagiarism?
Links
Top 100 Term Paper Sites
Top 25 Essay Sites
Top 50 Essay Sites
Search 97,000 Papers @ DirectEssays.com
Search 101,000 Papers @ ExampleEssays.com
Search 90,000 Papers @ MegaEssays.com
Free Essays
Term Paper Sites
Chuck III's Free Essays
Free College Essays
TermPaperSites.com
Free Essays
My Term Papers
Essay World
Planet Papers
Search Lots of Essays
Back to Subjects
-
Foreign Languages
deutsche Studenten
deutsche Studenten Zweistöckige Bungalows, die rund um einen kleinen Garten herum aneinandergereiht sind, mit Bäumen und Sitzbänken und einem Spielplatz für die Kinder der wenigen hier lebenden Familien. Bei diesem Wetter sieht es hier ein bisschen aus wie in einer Feriensiedlung am Mittelmeer. Nur wo vielleicht der Strand zu erwarten wäre, stehen die Hochhäuser der Universität Stuttgart, die daran erinnern, warum man eigentlich hier wohnt. Im Studentenwohnheim Straussäcker I in Stuttgart Vaihingen ist es sehr ruhig, es hat knapp 30° bei strahlend blauem Himmel, und das Semester nähert sich seinem Ende. Wer sich nicht auf Prüfungen vorbereiten muss, geht lieber schwimmen. Auf den Balkonen rund um das Wohnheim stehen um diese Jahreszeit die Klappstühle, auf denen ein paar Bewohner am späten Nachmittag in der Sonne sitzen und sich über die Pläne für den Abend und die Prüfungen in den nächsten Tagen unterhalten. Im Innenhof stehen einige Fahrräder. Man hört von weitem das Geräusch der Plastikreifen eines Spielzeugautos auf dem Kopfsteinpflaster. Im Garten stehen noch die Tische und Bänke von der Party, die hier in der Nacht zuvor stattgefunden hat. Vor beinahe jedem Wohnungseingang steht ein überquellender Aschenbecher, hinter der Eingangstüre ein paar Kisten mit leeren Flaschen. Daß das Chaos und die Unordnung nicht überhandnehmen, dafür sorgt der Putz- und Aufräumplan, der an der Kühlschranktüre hängt. Das Zusammenleben im Wohnheim scheint zu funktionieren. "Vor allem weil es billiger ist, als sich alleine ein Zimmer zu nehmen", antwortet Mounir, Student der Informatik, auf die Frage, warum er hier wohne. Das ist auch bestimmt ein Grund für die große Nachfrage nach Wohnheimplätzen in Stuttgart. 360 DM Warmmiete im Monat für ein möbliertes Zimmer in einer Vier- bis Sechszimmerwohnung, mit zwei Bädern und einer großzügigen Wohnküche. Das ist, verglichen mit den in Stuttgart sonst recht hohen Mietkosten, ein Argument, das viele Studenten überzeugt. Hinzu kommt, dass Universität und Fachhochschule in direkter Nachbarschaft sind. Das erspart die morgendliche Anfahrt mit der Straßenbahn, oder den täglichen Stau in der Rush-hour. Aber das ist es nicht allein, was für die jungen Männer und Frauen das Leben auf dem Campus ausmacht. "Es ist schon nett, man lernt viel mehr Leute kennen als wenn man irgendwo alleine wohnt. Vor allem am Anfang, wenn man neu in der Stadt ist", meint Thilo, 26, der schon seit drei Jahren hier wohnt, und zur Zeit Bauingenieurwesen studiert. Er genießen es auch, dass er nicht ausgehen muss, um sich mit anderen zu treffen, sondern nur vor die Türe. "Gerade im Sommersemester ist hier viel los, Grillparties im Garten oder Wohnheimfeste." Andere, wie Holger etwa, finden die Tatsache, dass hier selten Ruhe herrscht, eher störend: "Es ist schon schwer, sich zum Lernen zu zwingen, wenn man die Musik aus der Wohnheimsbar in voller Lautstärke hören muss. Aber das ist eher die Ausnahme, wenn man seine Türe hinter sich zumacht, hat man normalerweise seine Ruhe." "Sage mir, wie du wohnst, und ich sage dir, wer du bist!" Dieser Satz trifft wahrscheinlich nirgendwo besser zu als hier. Tausende Studenten wohnen und leben hier abseits von dem, was man als das echte Leben bezeichnen würde. Sieben Studentenwohnheime gibt es in Stuttgart Vaihingen, vom Wohnblock mit Etagendusche bis zum von Studenten selbst entworfenen und gebauten Holzhäuschen. An manchen Tagen kann es da schon vorkommen, dass man außer dem Briefträger nur Studenten begegnet. Das heißt jedoch nicht, dass das irgendwie langweilig wäre, denn schließlich ist Student ja nicht gleich Student. In den Wohnheimen leben Menschen aus unterschiedlichsten Nationen und Kulturen zusammen. "Es ist interessant", erzählt Holger, "man lernt so viele unterschiedliche Menschen hier kennen, und da man zusammen wohnt, lernt man sich auch sehr viel schneller und besser kennen." Schlechte Erfahrungen hat Holger bisher noch keine gemacht. "Es läuft natürlich nicht mit allen gleich gut, aber Probleme gab es eigentlich nie." Die Organisation des Wohnheims übernehmen die Studenten zu einem großen Teil selbst. Es gibt Wohnheimssprecher, Wohnungsreferat, und verschiedene andere ehren-amtliche Posten, die dafür sorgen, dass das Leben im Wohnheim und mit den Studenten so reibungslos wie möglich funktioniert. "Die soziale Komponente ist natürlich auch sehr wichtig", bemerkt Holger noch, "Studenten in höheren Semestern können den Neuen im Wohnheim bei all dem mit Rat und Tat zu Seite stehen, was so auf einen zukommt, am Anfang des Studiums. Außerdem kommt man nicht in eine leere Wohnung, wenn man von der Uni nach Hause kommt, das ist ja manchmal auch besser, schließlich haben viele Studenten, die hier einziehen, davor noch bei ihren Eltern gewohnt." Es gibt jedoch Stimmen, die das Wohnheimleben kritischer betrachten. "Gerade die Wohnheime in Vaihingen sind schon ziemlich ab vom Schuß", so Thilo, "Es gibt nur einen kleinen Sparladen, überall anders hin muß man mit dem Auto fahren. Nach Stuttgart kann man zwar gut mit der S-Bahn fahren, aber die letzte fährt um 0:30 Uhr zurück, und manchmal würde man vielleicht schon gerne etwas länger bleiben. Ausserdem ist der Frauenanteil in Vaihingen in Vaihingen ziemlich gering. Das daran, daß hier fast nur naturwissenschaftliche Studien-gänge angeboten werden." Abschließend kann man sagen, dass es bestimmt interessant ist, im Wohnheim zu wohnen, allerdings nur für eine begrenzte Zeit, aber so ist es ja auch gedacht.¥ Bibliography:
Word Count: 855
Copyright © 1998-2008
College Term Papers
, INC All Rights Reserved.
DMCA Notifications and Requests